EDITH  KUDLOVIC

 

 

Ich war in Irland, zum 7. Mal!
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Zu Beginn - ich habe diesmal in Irland gefunden, was ich anscheinend die ganzen Jahre gesucht habe,

noch nie war ich so berührt vom Aufenthalt!

The Boyne Valley,

 zuerst die Hills Of Tara, dann Trim Castle, dazwischen Abtei von Fore, wo nur noch Ruinen übrig sind,

dann Lougcrew Cairns

und besonders the Hills of Uisneach (Ischnoag) haben mir so eine Kraft gegeben, nicht jeder

versteht das, wenn man es sagt, man wird als etwas seltsam angesehen, ich bin auch eher erdverbunden,

stehe aber fest am Boden -doch diesmal hat es mich einfach erwischt.

Dieser Platz wurde nicht schon vor tausenden Jahren von

Menschen gewählt, um die Feste wie Beltene (Sommeranfang) und Samhain (Winterbeginn 31.10 + 1.11.)

zu veranstalten und damit in der Welt zu verbreiten. Auch der erste Mai Tanz oder das heutige

Halloween kommt von hier.

Es werden immer wieder Riesenfeuer gemacht an diesem Plätzen, nach Keltenart getanzt und gesungen.

Seltsamerweise liest man in Reiseführern selten bis gar nichts von diesen Orten, da diese als mystisch

 gelten, also die Reiseführer mit dem heutigen Realismus damit wenig am Hut haben.

Wenn diese Feste stattfinden, bringt sogar - laut unserem Driver - der Präsident von Irland das

Riesenfeuer zum Brennen!

Tir Na Nog soll sich ebenso hier befinden wie der See, Lough Derravarag - Eichensee, an dem König Lir`s

verwunschene Kinder die ersten 300 Jahre als Schwäne verbringen mussten.

 

Bild unten, Garden of Memberance in Dublin, Kinder von Lir

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 Also muss etwas dran sein, kann jeder sagen was er will!

Dann die wunderschöne Skulptur der Mutter Erde, der Feenbaum, es gibt nicht so viel zu sehen, aber umso

mehr zu spüren, wenn man es spüren will!

Dazu Marty, der Word-Artist, mir kam er mit seinem Haselnussstock wie ein Druide vor. Wir waren sofort

mit dem Gespräch auf der gleichen Basis.

Es war wunderbar da, genau in( auch der geografischen)der Mitte Irlands!

Ich möchte einfach nur wieder da hin...

 

Unten: The Hills of Tara -von denen die Kelten glaubten, dass hier ihre Götter wohnen, waren dann heiligste

Stätten der Hochkönige,

schade ist, wenn man  selbst drauf ist, gehts rauf und runter- in unserem Fall bei Regen und Matsch - sieht man 

diese berühmten Erdwälle nicht, nur von oben mit Drohnen oder Ähnlichem (Hills of Tara) kann man sie

erkennen.

Bevor wir zu den Rundwällen kamen,  stand dort diese Kirche, die dem Hl. Patrick geweiht ist, nun aber auch als 

Infozentrum dient.

 

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Ich musste mich stark konzentrieren nicht auszurutschen am nassen Boden, da kam wenig Ehrfurcht vor dem

geschichtsträchtigen Untergrund auf, leider.

 

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 Hills of Tara - spirituelles Zentrum Irlands

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 Unten: Stone of Destiny

dies ist der Stein, der laut ins Land hinein brüllte, sobald sich ein echter König drauf setzte. Man sagt,

er würde wieder schreien, sollte Irland eine Gefahr drohen.

 

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Unten: Trim Castle, dort wo einst mit Mel Gibson "Brave heart" gedreht wurde, war der nächste Punkt, wo wir Halt

machten. Leider konnten wir nicht rein in das Castle, aber auch von außen konnte man die riesigen Ausmaße

erkennen. 

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 Unten: Bis ganz hinten verliefen die Mauern und Resttürme

 

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Trim Castle 

 

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Der Boyne River, hier im Moment nahe am Übergehen, zog sich durch die einzelnen Gebäude. Irland im

Süden bis zur Landesmitte ist zur Zeit (Feb. 20) überschwemmt.

 

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Dies sind nun die Hills of Uisneach Hills of Uisneach

Unten: Hills of Uisneach  - Blick nach Süden

 

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Unten: Marty führt uns auf den heiligen Stätten herum

 

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Die wunderschöne Mutter Erde, bei Festen wird sie noch mit Blumen geschmückt

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Unten: der Feenbaum

 

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Irland 2020, im Februar

 

Obwohl ich dachte, es sei mir alles zu anstrengend, der Flug, der Aufenthalt, die vielen Wege,

wollte ich doch unbedingt wieder hin, in`s grüne Land.

 

Bevor ich kam, war das Wetter dort sehr schlecht, ab meinem Dasein war es dann schön - aber

sowas von kalt! Der Wind bläst vom Meer herüber, so stark sind wir das bei uns nicht gewöhnt,

der bläst auch ständig! Was war ich froh um Mütze, Schal, Handschuhe und Jacke!

Diesmal wohnte ich 3 Häuser weiter als beim ersten Mal vor 15 Jahren, im ältesten Hotel

Dublins, (Castle - Hotel) ein wenig merkt man das auch, nein, etwas mehr sogar.

Aber - freundliche Bedienstete, Zimmer war O.K., Frühstück und Essen super.

Mitten in der Stadt ist es zwar laut, ich wusste es, dass ist eben Dublin.

Im 2. Stock hatte ich super Überblick, ich wohnte Nähe Parnell Square, nebem

Garden of Memberance, hatte Spire immer im Blick, die "Nadel" von der O`Connel Street.

 

Die erste Tour ging nach Belfast, ich bekam Lunchpaket mit, die Fahrt war langweilig (Autobahn),

Einen Fahrer hatte ich schon - aber so ganz kam ich nicht mit ihm zusammen - da hatte ich schon

fantatstische (es fällt oder steigt mit dem Fahrer des Busses), beim Paddywagon-Office war Abfahrt,

machten Halt in Monasterboice, wollte ich schon lange sehen!

 

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Ich liebe diesen alten Gemäuer, die wunderschönen Steinkreuze, eines der ältesten der ganzen Insel,

dann den Turm, diesmal ohne Dach.  Es hatte vorher geschneit und war teils eisig am Boden, egal.

 

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Dann fuhren wir weiter nach Belfast, die Stadt hat mich nicht sehr interessiert, auch die Fahrt durch die Straßen,

mit dem alten Taxi (es war keines der alten) und die mit den verstorbenen  durch die Kämpfe in Nordirland

bemalten Wände, habe ich einfach nur mit gemacht.

Die ganze Zeit, auch schon bei der Fahrt dahin, sahen und hörten wir per Video oder Ansage über die jahrelangen

Kämpfe, Anschläge und an Hungerstreik Gestorbenen, mir war das zuviel Info.

Denn ich wartete ganze Zeit auf Titanic - Experience, es dauerte.

 

Dann endlich konnte ich das gelbe Dock von Harland and Wolff erspähen!

Für mich echt unglaublich, dass dieses berühmte Schiff hier vor Anker ging, um dann in South Hampton fertig

ausgestattet zu werden! Damals herrschte große Arbeitslosigkeit, aus dem ganzen Land kamen Arbeiter nach

Belfast um an den drei Riesenschiffen zu arbeiten. Auch das Material war nicht das Beste, dass später durch

den Eisberg die Wand des Schiffes quasi durchlöchert wurde und nach wenigen Stunden sank.

 

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Mich interessierte die Titanic seit es den Film von 1997 gibt, aber nicht die Story mit Rose und Jack,

sondern die Geschichte des Schiffes an sich. Auch das von der Olympic, und dem 3. Schiff, erst Gigantic,

dann später Britanic genannt, die alle drei hier gebaut wurden.

Ich habe viele Bücher über den Bau, die Pläne, wie es ausgestattet wurde, wie es überhaupt zustande

kam, dass man sie baute.

Der Anblick des Gebäudes verschlug mir komplett die Sprache!

Die riesigen Ausmaße des silbrigen Gebäudes, wie 4 Schiffbug (s,e?) aneinandergefügt, es scheint

gefühlte 100 Meter hoch zu sein.

Fototechnisch hat es mir anhand der Ausmaße die Optik immer leicht verzerrt

 

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 Es begann mit Flachs der gesponnen und gewebt wurde für die Textilien am Schiff. Man sieht viele Bilder davon. Die Pläne, die

von unzähligen Männern in riesigen Räumen gezeichnet wurden, unter Andrews.

Alles anzuführen wäre viel zu viel, aber ich fand es spannend, alleine wie man es präsendiert, auf Riesenleinwänden, in denen

nachträglich zugefügte Personen vorbei gehen, um einen lebendigen Eindruck zu erwecken. Dazu die Geräusche der Maschinen,

Rufe, Hämmern, was sich eben so tut an Arbeitsstellen.

 

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 Und wie da gearbeitet wurde, mit Pferdewagen und mit körperlichem Einsatz, ohne Absicherungen, so was wäre heute in unserer

Gesellschaft nicht mehr möglich. 

 

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 Zwei der Arbeiter, ganz alleine...

 

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 Dazwischen war noch so viel zu sehen, man fährt auch mit Gondeln durch das Geschehen.

Unten, für mich wie oben am Bug zu stehen und hinunter zu schauen.

 

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Und eines der Rettungsboote, ich dachte, die wären größer. 

 

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Für mich für sollte jeder, der einmal nach Belfast kommen sollte, sich dieses Titanic - Erlebnis nicht entgehen lassen!

 

 

 

 

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